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Gemeinsame Medienmitteilung FDP, SP, GLP, Grüne, AL, Die Mitte und EVP

Gemeinsam wird das Parlamentsreferendum gegen die Totalrevision der Entschädigungsverordnung des Gemeinderats ergriffen

Am 9. Februar 2025 scheiterte ein erster Entwurf der Totalrevision der Entschädigungsverordnung des Gemeinderats an der Urne.

Auf Initiative der FDP hat sich eine breite Allianz der Parteien (alle ausser SVP) auf eine neue, 
weniger weitgehende Vorlage geeinigt. Die nun beschlossene Totalrevision der 
Entschädigungsverordnung bewirkt eine Erhöhung der Entschädigungen für 
Gemeinderätinnen und Gemeinderäte von durchschnittlich rund 30% und gleicht damit die 
Teuerung seit der letzten Anpassung (im Jahr 1998) und den entstandenen zeitlichen 
Mehraufwand aus. Ausserdem wird die soziale Absicherung der Parlamentsmitglieder 
verbessert (Versicherung in Pensionskasse, Zuschuss für Kinderbetreuung, Assistenzbedarf 
bei Beeinträchtigung).

Inhaltlich wird die Totalrevision von allen Parteien ausser der SVP mitgetragen.

Für sämtliche Parteien ist aber klar, dass der Gemeinderat nicht abschliessend über höhere 
Entschädigungen für sich selbst entscheiden soll. 

Vor diesem Hintergrund haben alle Parteien gemeinsam das Parlamentsreferendum ergriffen. 
Sie wollen den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger das letzte Wort zur Frage der 
angemessenen Entschädigung der Gemeinderatsmitglieder überlassen. 

«Wir sind überzeugt, dass eine breite Mehrheit der Stadtbevölkerung eine angemessene 
Erhöhung der Entschädigung für Gemeinderätinnen und Gemeinderäte unterstützt. Der neue 
Erlass berücksichtigt die Kritik aus der gescheiterten Vorlage vom vergangenen Jahr und 
findet einen breiten Konsens unter den Parteien», betont Roger Meier, FDP Gemeinderat.