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Medienmitteilung: Komitee der Förderklassen-Initiative begrüsst Gesetzesentwurf des Regierungsrats

Unterstützung statt Ausgrenzung: Das Initiativkomitee erachtet das Entgegenkommen der KBK für einen Schritt in die richtige Richtung.

Das Initiativkomitee der Volksinitiative «für eine Schule mit Zukunft – fördern statt überfordern» begrüsst die Anpassungen der Kommission für Bildung und Kultur (KBK) an der Umsetzungsvorlage des Regierungsrates ausdrücklich. Die Kommission hat zentrale Anliegen der Initiative aufgenommen und die Vorlage im Sinne der Schulen, Lehrpersonen und betroffenen Kinder weiterentwickelt.

Besonders erfreut zeigt sich das Komitee darüber, dass die Kommissionsmehrheit die Realität an den Schulen klar benennt: Die integrative Schule stösst in vielen Klassen zunehmend an ihre Grenzen. Lehrpersonen sind durch Koordinations- und Administrationsaufwand stark belastet, während gleichzeitig Kinder mit besonderem Förderbedarf oft nicht genügend Unterstützung erhalten.

Mit den nun vorgeschlagenen Anpassungen werden Förderklassen gezielt gestärkt und praxistauglich ausgestaltet. Positiv hervorzuheben ist insbesondere:

  • Förderklassen sollen als niederschwellige Lösung zwischen Regelklassen und Sonderschulen geführt werden, um das Schulsystem insgesamt zu entlasten und wieder mehr Ruhe in die Regelklassen reinzubringen.
  • Gemeinden erhalten mehr Flexibilität bei der Organisation der Förderung.
  • Förderklassen können mit erweiterten Lernräumen kombiniert werden.
  • Zusätzliche Ressourcen aus dem Gestaltungspool sollen für Förderklassen eingesetzt werden können.

Das Initiativkomitee begrüsst zudem, dass Förderklassen durch schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen geführt werden sollen und die Rückkehr in die Regelklasse weiterhin das Ziel bleibt. Damit wird klar: Es geht nicht um Ausgrenzung, sondern um wirksame Unterstützung - sowohl für betroffene Kinder als auch für die Regelklassen.

Die Kommission anerkennt damit, was viele Lehrpersonen, Schulleitungen und Eltern seit Jahren erleben: Ein ideologisch übersteuertes System hilft am Ende niemandem, weder den Kindern mit hohem Förderbedarf noch den übrigen Schülerinnen und Schülern in den Regelklassen. Das Initiativkomitee ist überzeugt, dass die Vorlage der KBK einen wichtigen Schritt hin zu mehr Ruhe, besserer Förderung und mehr Qualität im Unterricht darstellt. Sie bringt dringend nötigen Handlungsspielraum zurück an die Schulen und stärkt die Bildungsqualität im ganzen Kanton Zürich.