Eine unheilige Allianz aus den linken Parteien und der SVP im Stadtparlament hat die von SP-Stadtrat
André Odermatt vorgeschlagenen Hochhausgebiete derart zusammengestrichen, dass nur noch ein
Bruchteil davon übrigbleibt. Dieser Entscheid blockiert die qualitative Weiterentwicklung der Stadt,
verhindert dringend benötigten Wohnraum und setzt wertvolle Grünräume unter Druck.
Nahezu alle Gebiete, in denen Bauten bis zu 40 Metern Höhe möglich gewesen wären, wurden ersatzlos
gestrichen – und dies mit fadenscheinigen Argumenten. Dabei stellt sich die zentrale Frage: Wohin soll
sich die Stadt entwickeln, wenn nicht in die Höhe? Eine nachhaltige innere Verdichtung ist ohne
entsprechende Höhenentwicklung kaum realisierbar.
Neben der Streichung der obgenannten Gebiete verkomplizierte die Gemeinderatsmehrheit die Vorgaben
in unsachlicher Weise und entgegen den fachlichen Beurteilungen des SP-geführten
Hochbaudepartements, so dass Bauen in die Höhe künftig massiv behindert oder gar verunmöglicht würde.
Vor diesem Hintergrund haben die FDP, die GLP und Die Mitte gemeinsam das Parlamentsreferendum
ergriffen. Sie setzen sich dafür ein, dass die Bevölkerung über diese richtungsweisende Vorlage
entscheiden kann.
Eine breite Mehrheit der Stadtbevölkerung befürwortet den Bau von Hochhäusern und erkennt darin ein
wichtiges Instrument zur Bekämpfung der Wohnungsnot (Tages-Anzeiger-Artikel vom 24.02.2026).
Für FDP, GLP und Die Mitte ist klar: Das letzte Wort soll bei der Stimmbevölkerung liegen. Nur so kann
sichergestellt werden, dass die Stadtentwicklung im Einklang mit den Bedürfnissen der Bevölkerung
erfolgt.